MESSEL VOGEL

50 Millionen Jahre

Periode: Eozän
Ort: Grube Messel, Deutschland

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Das Fossil dieses Vogels wurde nach der berühmten Grube Messel, in dem es entdeckt wurde, benannt. Keiner der körperlichen Mechanismen von Vögeln, die gegenüber Landlebewesen eine völlig unterschiedliche Struktur besitzen, kann anhand irgendeines stufenweisen Evolutionsmodells erklärt werden. Da wären zunächst die Flügel, das wichtigste Merkmal, das Vögel zu dem macht was sie sind; für die Evolutionstheorie stellen sie eine totale Sackgasse dar. Selbst Evolutionisten bemerken die Unmöglichkeit, dass ein Reptil fliegen können soll und die Tatsache, dass diese Annahme im Gegensatz steht zu den Fossilienfunden. Der Ornithologe Alan Feduccia zum Beispiel fragt: "Wie führt man Vögel auf ein schweres, landgebundenes, zweibeiniges Reptil mit starkem Körper, schwerem Schwanz, um die Balance zu halten und verkürzten vorderen Extremitäten zurück? Biophysikalisch ist das unmöglich." ("Jurassic Bird Challenges Origin Theories", Geotimes, Januar 1996, S. 7) Die Versteinerung von Vögeln ist sehr selten aufgrund der hohlen Struktur ihrer Knochen. Sehr gut erhaltene Vogelfossilien mit all ihren Extremitäten findet man jedoch häufig in der Grube Messel in Deutschland. Der gezeigte Messelornis cristata ist eine der hier am häufigsten angetroffenen Arten. Sie wird zur Familie der Kraniche gezählt. Der Vogel hat kurze Federn, lange Beine und kurze Krallen. Die Schwanzfedern sind sehr lang. Die Haube auf seinem Kopf ähnelt einem Helm. Die Gesamtlänge des Skeletts beträgt 25 bis 30 cm.

Detaillierte Bilder

Lebendes Beispiel

SB1016